29. Oktober 2024: Pressemitteilung unseres Kreisvorsitzenden zu Krise bei Volkswagen
Krise bei VW – Die Linke Zwickau steht an der Seite der Beschäftigten und Zulieferbetriebe
„Es kann nicht sein, dass das Missmanagement der Verantwortlichen in der Firmenzentrale weit entfernt von Zwickau von den Beschäftigten von VW, den Zulieferbetrieben und damit einer ganzen Region ausgebadet werden muss,“ so der Kreisvorsitzende der Linken in Zwickau, Frank Dittrich. „Wir stehen klar auf der Seite der Beschäftigten und des Betriebsrats von VW sowie der zahlreichen Zulieferbetriebe in ganz Südwestsachsen. Hier geht es nicht nur um ein Werk, sondern um die wirtschaftliche Zukunft einer gesamten Region. Von den Fließbandarbeitenden und ihren Familien bis zum Bäcker und den Angestellten nebenan – alle sind betroffen. Es wird höchste Zeit für eine tragfähige Strategie, um den anstehenden Transformationsprozess aktiv gemeinsam mit den Arbeiterinnen und Arbeitern, den Betriebsräten und Gewerkschaften zu gestalten, statt nur auf Vorgaben von außen zu reagieren. Ziel darf nicht die kurzfristige Einsparung oder die Dividende der Aktionäre sein, sondern die langfristige Sicherung der Arbeitsplätze. Es ist unverständlich, dass Volkswagen im Mai noch 4,5 Milliarden Euro Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet hat und später ein Loch von 5 Milliarden Euro im Konzern auftaucht.“
Dittrich weiter: „Wir brauchen eine Mobilitätswende, die von Innovation und sozialer Gerechtigkeit geprägt ist. Ich fordere VW und die Regierenden auf den verschiedenen Ebenen auf, endlich Planungssicherheit herzustellen.“